Die HochschwarzwaldCard wird eingeführt. Darauf hat sich der Aufsichtsrat der Hochschwarzwald Tourismus GmbH (HTG) einstimmig verständigt. Sie ermöglicht Touristen die Nutzung von etwa 50 Freizeit einrichtungen, ohne extra Eintrittsgelder dafür zu bezahlen. Aller dings muss der Gastgeber dem Verbund angeschlossen sein. Die Kosten werden pauschaliert über die Zimmermiete verrechnet.
Inhaber der „Gratiskarte“ können während ihres Aufenthaltes beispielsweise die Feldbergbahn und den Liftverbund Feldberg, das künftige Badeparadies in Titisee und den Golfclub Hochschwarzwald nutzen sowie den Steinwasenpark in Oberried und das Radon Revitalbad in Menzenschwand, die außerhalb des HTG-Gebietes liegen. Die angeschlossenen Gastgeber bezahlen dafür an die Gesellschaft einen festgelegten Anteil pro Übernachtung. Grundlage sind insgesamt 860.000 Übernachtungen pro Jahr.
Um Hotels und Ferienwohnungen geworben hat die HTG übrigens nicht nur in ihrem Stammgebiet, das zehn Gemeinden im Hochschwarzwald umfasst, sondern auch in St. Blasien, Todtnau und Oberried. Damit können nun auch Gastgeber mit der "All-inclusive-Karte" werben, die gar nicht im Verbund der HTG liegen.
Nun will die HTG, die in den letzten Wochen intensiv um die Einführung der Gästekarte geworben hat, ihre Bemühungen verstärkt in die Werbung leiten. Im Laufe des Jahres sollen 600.000 Euro für Organisation, Technik, Schulung und Marketing investiert werden. Das Projekt ist nicht ganz unumstritten. Zahlreiche Gastgeber, vor allem kleinere Betriebe, fühlten sich angesichts der Eile, mit der die HTG Verbündete für die HochschwarzwaldCard suchte, unter Druck gesetzt.
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